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Peñiscola
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300 Sonnentage im Jahr, eine Durchschnittstemperatur von 20°C sowie kristallklares Wasser und die jodhaltige Luft lindern nachweislich asthmatische, allergische , rheumatische sowieHerz- und Kreislauferkrankungen. Viele Personen mit solchen Erkrankungen sind bereits nach einigen Tagen Aufenthalt beschwerdefrei. Die Weltgesundheitsbehörde (WHO) stuft daher dieses Klima als eines der besten der Welt ein. |
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Die Geschichte von PeñíscolaPeñíscola ist heute einer der wichtigsten Urlaubsorte an der Costa del Azahar, der Orangenblütenküste mit einer Einwohnerzahl von etwa 4.200.
Die Geschichte Peñíscolas reicht weit über 1000 Jahre zurück, vor allem waren die kriegerischen Zeiten von großer Bedeutung. Die alte Stadtburg Peñíscolas mit monumentalen Ausmaßen liegt in 64 m Höhe über dem Meer, mit dem Festland war es bis in die Zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts nur durch einen sanddünenartigen Streifen verbunden, der mit der Zeit von den Wellen weggespült wurde und die Stadt somit zu einer Insel wurde. Durch Peñíscola kamen alle Mittelmeervölker, die seit Beginn der Geschichte dieses ruhige und kulturell gesegnete Meer bereisten. Peñíscola war unter den Phöniziern, Griechen,Karthagern, Römern, Byzantinern und Arabern wegen der vorteilhaften Lage, der Sicherheit der unbeugsamen Festung und der allgemein guten Lebenslage wohlbekannt. Zwischen 1294 und 1307 wurde die heutige Burg von den Rittern des Templerordens auf den Ruinen einer maurischen Festung erbaut. Die Schlichtheit und Schmucklosigkeit, sowie die Bauweise aus schön gemauerten Quadersteinen und die robusten Mauern spiegeln die beeindruckende und nüchterne Militärarchitektur wieder, welche stilistisch gesehen zwischen der Spätromantik und der darauffolgenden Gotik ansiedelt. 1922 wurde Peñíscola als nationale kunsthistorische Sehenswürdigkeit katalogisiert und liegt heute nach der Alhambra von Granada auf dem zweiten Platz der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Spaniens. |
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Peñíscola als päpstlicher Sitz
Don Pedro de Luna, geb. im Jahre 1325, gehörte zu einer der zwölf Familien von Aragon, welche einer speziellen Vereinigung angehörten und deren Wappen heute an Ecken und Fassaden in Peñíscola zu finden sind. In seiner Jugend begeisterte sich Don Pedro de Luna für Waffen und Kampfkunst, studierte kanonisches Recht, wandte sich aber dann der geistlichen Welt zu. Papst Gregor XI ernannte ihn 1375 zum Diakonskardinal.
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Dieses Bild zeigt die "Schinkenstrasse"... der Name beruht auf den zahlreichen kleinen Bars und Restaurants ,die zu moderaten Preisen überwiegend Räucherwaren wie Serranoschinken , Lomo , regionale Wurst und Käsespezialitäten anbieten. Auch Freunde von Fisch und Meeresfrüchten kommen hier ebenfalls auf ihre Kosten Ein Besuch ist an einem lauen Sommerabend sehr zu empfehlen! |
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Peñíscola als päpstlicher Sitz (Fortsetzung)
1411 zog Papa Luna nach Peñíscola und nutzte das Kastell als Palast und Bibliothek. Noch heute erinnert die Festung an die Gedanken und die Gefühle dieses Mannes, welcher der Überzeugung war der wirkliche Papst der katholischen Kirche zu sein, diese zu vertreten, auch zu der Zeit welche von Kriegen, Herrschsucht und Korruption gezeichnet war. Vom Konstanzer Konzil wurde Benedikt XIII. der Ketzerei beschuldigt, überlebte jedoch in der Folge alle Giftanschläge, er starb am 23. Mai 1423, seine beiden ihm noch verbliebenden Kardinäle leisteten ihm bis zu seinem letztem Atemzug Beistand. Heute werden noch Erinnerungen des Papstes im Kastell aufbewahrt, sowie von seinem Nachfolger Klemens VIII, ebenfalls aus Aragón stammend.
Man kann sich heute die päpstliche Basilika Benedikts des XIII, ein Kirchenschiff mit rechteckigem Grundriss, leicht spitzem Gewölbe und einem Kugelabschnitt auf dem Aspis, den Thronsaal in welchem der Papst Botschaftsangehörige empfing und Audienzen hielt, der Konklavensaal, das Studierzimmer und die päpstlichen Gemächer ansehen. |
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Der Blick von "Monte Pichells" auf das Meer |
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hier findet man noch einsame Buchten mit Kies und Sandstränden
